Ihr habt euren Tauchschein frisch in der Tasche und bereits erste faszinierende Erfahrungen unter Wasser gesammelt? Dann seid ihr sicher neugierig auf das nächste Abenteuer – und für viele Tauchneulinge klingt eine Tauchsafari besonders spannend. Kein Wunder: Mit einem speziell ausgestatteten Tauchschiff lassen sich entlegene Riffe und spektakuläre Tauchspots erreichen, die bei einem klassischen Tauchurlaub an Land kaum zugänglich wären.
Gerade für Anfänger bietet eine Tauchsafari die Möglichkeit, in kurzer Zeit viele Eindrücke zu sammeln, Routine zu gewinnen und das Tauchen intensiv zu erleben. Doch wie läuft so eine Safari ab? Welche Voraussetzungen solltet ihr mitbringen – und worauf gilt es bei der Auswahl zu achten?
Damit euer Einstieg gelingt, haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die erste Tauchsafari für Anfänger für euch zusammengestellt.
Viele Tauchsafaris führen zu abgelegenen Riffen und geschützten Unterwassergebieten, in denen oft anspruchsvolle Bedingungen herrschen – etwa starke Strömungen, Blauwasserabstiege, größere Tiefen oder Begegnungen mit pelagischem Großfisch.
Für solche Touren setzen viele Veranstalter mindestens 50 absolvierte Tauchgänge und ein Advanced Open Water Diver (AOWD)-Brevet oder ein gleichwertiges Zertifikat voraus. Auf bestimmten Routen, z. B. in Indonesien oder auf den Malediven, sind sogar 100 Tauchgänge empfohlen. Diese Zahlen gelten als Richtwert – letztlich liegt es in eurer Verantwortung, eure Fähigkeiten realistisch einzuschätzen.
Dennoch gibt es entspanntere Routen, die sich bereits mit einem Open Water Diver-Brevet und etwa 20 Tauchgängen gut bewältigen lassen. Einige Anbieter gestalten ihre Tauchsafaris sogar gezielt für Anfänger – ideal, um erste Safari-Erfahrungen in ruhiger Umgebung zu sammeln.
Besonders das Rote Meer ist ein hervorragendes Revier für Einsteiger mit AOWD und unter 50 Tauchgängen. Zwei bewährte Routen sind:
Nordtour: Perfekt für Wrackfans – sie führt zu legendären Schiffswracks im nördlichen Roten Meer sowie zu Highlights wie dem Ras Mohammed Nationalpark mit eindrucksvollen Steilwänden und Fischschwärmen.
Südtour: Eine entspannte Safari für alle Erfahrungsstufen. Hier entdeckt ihr farbenfrohe Korallengärten an den Fury Shoals und den St. Johns Riffen, die ein beeindruckendes Unterwasserleben bieten.
Wer direkt zu den Traumspots der Malediven, Philippinen oder Indonesien möchte, sollte gezielt nach Angeboten für Tauchsafari-Anfänger suchen – oder sich einfach von uns beraten lassen. 😉
Auf einer Tauchsafari wird in der Regel eigenverantwortlich im Buddy-Team getaucht. Ein erfahrener Guide begleitet die Gruppe zwar, gibt aber keine Tauchlektionen und ist nicht für individuelle Betreuung zuständig.
Hinzu kommen anspruchsvollere Bedingungen wie Strömung, Tiefe oder begrenzte Sicht – Faktoren, die unerfahrene Taucher schnell überfordern können. Zudem richtet sich die Auswahl der Tauchplätze nach dem allgemeinen Erfahrungsniveau an Bord. Ist nur ein Teilnehmer deutlich weniger erfahren, kann das die gesamte Routenplanung beeinflussen – und das möchte niemand.
Die meisten Tauchsafaris gehen im wöchentlichen Wechsel von 7 Tage, gelegentlich werden auch Minisafaris mit 3–4 Tagen angeboten, so zum Beispiel auch in Thailand Tauchsafari. In Regionen wie Raja Ampat Tauchsafari oder den Philippinen Tauchsafari gibt es zudem längere Spezialtouren mit Landausflügen – ideal, um tiefer in die Kultur und Natur dieser abgelegenen Inselwelten einzutauchen.
Die meisten Safariboote fahren im wöchentlichen Rhythmus, zum Beispiel in Ägypten Tauchsafari oft donnerstags. So lassen sich Flüge und Transfers gut planen und mit dem Reiseverlauf abstimmen.
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Nach Ankunft am Zielflughafen erfolgt der Transfer zum Hafen, wo der Check-in auf dem Tauchsafarischiff stattfindet. Zunächst wird die Anmeldung erledigt und das eigene Tauchequipment aufgebaut – meist bleibt es während der gesamten Tour fixiert am persönlichen Platz.
Die erste Nacht verbringen die Gäste in der Regel im Hafen oder an der Anlegestelle. Am nächsten Morgen heißt es „Leinen los“ – die Tour beginnt mit einem umfassenden Sicherheits- und Tauchbriefing, in dem auch das Routing erklärt wird.
Den Einstieg ins Tauchen bildet ein Check-Dive nahe der Küste. Dabei werden Tarierung und Bleimenge überprüft, und es besteht die Möglichkeit, defekte oder fehlende Ausrüstung mit Bordbeständen oder Lieferungen vom Festland zu ersetzen.
Während der Safari sind 3 bis 4 Tauchgänge pro Tag üblich – direkt von der Plattform des Schiffs oder über ein Zodiac (Schlauchboot). Wenn es die Bedingungen erlauben, wird am Abend auch ein Nachttauchgang angeboten.
Am letzten Tauchtag stehen meist nur 1 bis 2 Tauchgänge auf dem Programm. Danach wird das Equipment demontiert, gespült und zum Trocknen aufgehängt. Die Safari endet in der Regel einen Tag vor der Heimreise mit dem Einlaufen im Hafen – so bleibt genügend Zeit, um die vorgeschriebene Oberflächenpause vor dem Rückflug einzuhalten und sicher zu reisen. Die letzte Nacht verbringt ihr meist im Hafen oder gelegentlich in einem nahegelegenen Hotel.
Die meisten Tauchsafaris starten direkt von Häfen, die je nach Route günstig in der Nähe eines Flughafens liegen. Hier ein Überblick nach Region:
Ägypten: Im nördlichen Roten Meer starten und enden die Touren meist ab Hafen Hurghada, im Süden ab Port Ghalib nahe Marsa Alam. Beide Häfen sind gut mit internationalen Flügen erreichbar.
Malediven: Der Hauptabfahrtshafen ist in der Regel Malé, die Hauptstadtinsel. Um entlegenere Atolle zu erreichen, starten einige Schiffe auch von anderen Inseln aus.
Thailand: Touren in der Andamanensee, z. B. zu den Similan Islands oder Surin-Inseln, beginnen häufig in Tap Lamu bei Khao Lak.
Indonesien: Das Inselreich bietet zahlreiche Abfahrtshäfen. Für Tauchsafaris im Komodo Nationalpark sind häufig Labuan Bajo oder Benoa (Bali) der Startpunkt. Touren nach Raja Ampat oder in andere abgelegene Regionen beginnen oft in Sorong, Ambon oder Makassar.
Ob Einsteiger oder Profi – eine Tauchsafari bietet viele Vorteile: Ihr erlebt täglich mehrere Tauchgänge, meist direkt vom Tauchdeck oder mit dem Zodiac. Außerdem sind Tauchsafaris oft die einzige Möglichkeit, abgelegene Tauchgebiete wie die Brother Islands oder das Daedalus-Riff in Ägypten zu erreichen – Orte, die mit einem Tagesboot nicht erreichbar wären.
Statt täglich am gleichen Hausriff zu tauchen, entdeckt ihr auf einer Tauchsafari viele erstklassige Tauchplätze einer ganzen Region – und das in nur einer Woche. Ein echtes Highlight für alle, die mehr Vielfalt und Abenteuer in ihrem Tauchurlaub suchen.
Ein weiterer Vorteil: Euer Equipment bleibt während der gesamten Tauchsafari montiert am persönlichen Tauchplatz – Kein tägliches Schleppen, kein Auf- und Abbau – das sorgt für mehr Komfort und mehr Tauchzeit.
Im Gegensatz dazu ist Landtauchen oft mit mehr Aufwand verbunden: Transfers zum Tauchplatz, tägliches Montieren und Reinigen der Ausrüstung, wechselnde Bedingungen – all das entfällt auf einer Tauchsafari.
Auch finanziell lohnt sich eine Tauchsafari oft: In der Regel sind die Tauchgänge, Unterkunft und Verpflegung im Paket enthalten. Die meisten Touren bieten eine Art Soft-All-Inclusive, bestehend aus drei Mahlzeiten pro Tag, Snacks und alkoholfreien Getränken.
Je nach Zielgebiet können zusätzliche Kosten wie Marineparkgebühren oder Hafengebühren anfallen, die bei der Buchung transparent angegeben werden.
So schön eine Tauchsafari auch ist, es gibt ein paar Dinge, die insbesondere Tauchsafari-Anfänger wissen sollten:
Kabinenstandard: Die Standardkabinen – besonders im Bug – bieten oft weniger Platz und kaum Tageslicht. Da sich das Leben ohnehin meist an Deck abspielt, stört das viele nicht. Manche Gäste schlafen sogar lieber unter freiem Himmel – ein unvergessliches Erlebnis! Ein leichter Schlafsack ist hier ideal.
Verpflegung: Die Küche an Bord ist funktional, frisch und meist regional geprägt, aber nicht mit einem Hotelbuffet vergleichbar. Dafür schmeckt’s oft so gut, dass jedes Diätvorhaben scheitert.
Seekrankheit: Wind und Wellen gehören dazu – wer empfindlich ist, sollte entsprechende Reisetabletten gegen Seekrankheit mitnehmen.
Landerlebnis: Wer ein Reiseland kulturell kennenlernen will, muss dafür ans Land gehen. Daher empfehlen wir, eine Verlängerung mit Landprogramm einzuplanen – und möglichst längere Reisen statt vieler Kurztrips, auch der Umwelt zuliebe.
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